Tonalidad: E major•
Verse 1
E
A
E
A
Ganz hinten
E
am letzten Tisch,
A
im viel zu großen Restaurant,
B
E
die schwarze Ja cke über einen Stuhl ge hängt,
A
E
sitzt er stumm und unbeweglich
A
und er starrt die Tür an
B
Und gar nichts geschieht,
E
was ihn davon ablenkt.
A
Ein Stapel Speisekarten vor ihm
B
E
A
Und im Aschenbecher glimmt eine Zigarette,
B
E
Die sich selber raucht.
A
B
Und er wartet, dass der Tag
E
A
Den wohlvertrauten Ablauf nimmt
F#m
A
Und dass irgendein verirrter Gast
F#m
B
in sei ner Tür auftaucht,
A
B
und dann nimmt er seine Jacke,
E
A
und dann schaltet er sich an,
B
die Krawatte zurrt die Plätschermusikerin,
A
B
E
und ein vielmal abgelaufenes Programm
A
steuert ihn dann,
F#m
A
Garderoben nehmen, lächeln,
F#m
B
Tisch zu weisen, was darf's sein?
A
B
Und er nimmt eine Bestellung auf
E
und er fragt für sie den Wein,
A
B
als ob da eine Verwechslung möglich
E
A
wär. Und beim Zahlen
B
E
A
lässt er sich schon mal auf ne Unterhaltung ein,
F#m
nein, in Wirklichkeit,
A
B
da sehnt er sie sich hin.
A
Nur noch eine Saison und
E
dann auf und davon,
B
langsam reicht es mir echt nur,
E
jetzt passt es halt schlecht,
A
E
lieber heut' als morgen, klar, also noch ein Vierteljahr,
B
noch nicht morgen, aber bald,
A
B
oh nein, ich werd' hier nicht
E
A
E
ein.
B
E
A
E
B
A
B
E
Ich werd' hier nicht da.
A
E
Fünfzehn Jahre bald,
A
B
daß es ihn mal hierher verschlagen hat aus Ti rol,
E
wo man sich Rosen schenkt.
Und er hat sich abgefunden
A
mit der im mer grauen Stadt,
B
E
über der ein immer grauer Himmel hängt.
A
Nein, die Arbeit ist nicht leicht,
B
E
und manchmal kommt es
ganz schön hart,
A
B
doch was für ihn übrig bleibt,
E
mein Gott, das Reich.
A
B
Er hat über all die Jahre für was
E
A
Eigenes gespart,
F#m
A
eines Tages, eines Ta ges,
F#m
B
eines Ta ges, na, vielleicht.
A
B
Auf dem Teller liegt das Trinkgeld
E
A
und der Gast ist aus dem Haus
F#m
Und dann ist es wie ein Film,
B
der rückwärts spult
A
B
Er stellt die Plätscher Musik ab,
E
A
zieht die schwarze Jacke aus
F#m
Und er hängt sie sorgfäl
A
B
tig auf einen Stuhl
A
Und er faltet kunstvoll
B
die Servietten,
E
die doch keiner braucht.
A
Nein, um diese Jahres
B
E
zeit kommt keiner mehr.
A
B
Zündet eine Zigarette an,
E
A
die sich dann selber raucht
F#m
und sieht dem sich kräuselnden
A
B
A
G#m
B
Rauch hinterher.
A
Nur noch eine Saison,
E
und dann auf und davon,
B
langsam reicht es mir echt nur,
E
jetzt passt es halt schlecht,
A
lieber heute als morgen, klar,
E
also noch ein Vierteljahr, noch nicht
B
Morgen aber bald,
A
B
E
nein, ich werd' hier nicht allein.
A
E
B
E
A
E
B
A
B
E
A
E
Ein müder Blick,
A
der sich zum Bild über dem Tresen stiehlt,
B
Nesselwängle unterdenkt
E
er sich hinein,
Wie ein Wellensittich im Käfig,
A
der mit seinem Spiegel spielt,
B
Und sich vorgaukelt, er sei gar nicht allein.
E
A
An der Spüle tropft ein Hahn,
B
E
auf Wasserringen tanzt das Licht,
A
B
Seine Zeit tropft er durch den
A
B
Und ein Leuchten flackert über
E
A
sein er loschenes Gesicht,
F#m
A
Und durch seinen Sinn ein nie
B
A
G#m
erfüllter Traum.
B
A
Nur noch eine Saison,
E
und dann auf und davon,
B
langsam reicht es mir echt.
E
Nun, jetzt passt es halt schlecht,
A
lieber heut' als morgen,
E
Also noch ein Vierteljahr,
B
noch nicht morgen, aber bald.
A
B
E
Oh nein, ich werd' hier nicht halt.
A
Nur noch eine Saison und ein
B
langsam reicht es mir echt nur,
E
jetzt passt es halt schlecht.
A
E
Lieber heut' als morgen, klar, also noch ein Vierteljahr,
B
noch nicht morgen, aber bald,
B
E
A
ich werd' hier nicht alt.
SWR 2021
¿Qué te pareció la canción?
Necesitas para dejar una calificación.
AfinadorE A D G B E
AcordesE A B F#m G#m
Más canciones de Reinhard Mey
Descubre acordes para más canciones que tocar
Acordes populares a nivel mundial
Acordes y tablaturas más tocados entre todos los usuarios
Añadido recientemente
Acordes y tablaturas añadidos recientemente
