Tonalidad: E minor•
Intro 1
Em
Verse 1
Em
Der Wind hat gedreht
Bm
Em
und die Flut kommt herein,
C
D
G
dunkelgrau mit einem silbrigen Schein.
C
B
Und über die Mole,
Em
da flieht schon die Gischt,
C
Am
wenn die Welle aufläuft
F#
B
und die Brise auffrischt.
Em
F#
Mit einem Mal füllen sich
B
Em
die Bride im Sand
Am
Und über den kahlen
C
B
verlassenen Strand
Em
D
treibt der Wind trockne Algen
G
D
und Schaum vor sich her.
G
D
C
B
Es ist da das gewaltige ewige Meer.
E
Auf hellem Türkis tanzen
A
B
glitzernde Lichter,
E
auf der schwarzer Brandung
A
B
weiß schäumende Wut.
E
A
Es hat tausend Farben und
E
B
tausend Gesichter
A
B
A
B
E
im ewigen Wechsel von Ebbe un d Flut.
A
Erfüllt von Geschichten
E
aus uralten Tagen,
A
E
beladen mit Spuk und Spöken,
F#
B
Kiekereien.
E
Umworben von Märchen,
A
E
Legenden und Sagen,
A
E
A
wie viele Geheimnisse schließt es
B
E
Esus4
E
A
B
E
Em
wohl ein.
Wie vielen bedeutet es,
Bm
Em
Bm
Em
Leben un d Brot?
C
Ein paar starke Ar me,
D
G
ein Netz und ein Boot.
C
Was braucht's damit,
B
Em
keiner je Not leiden muss?
C
Das Meer schenkt uns
Am
F#
B
Nahrung im Überfluss.
Em
F#
Wie vielen bedeutet es,
B
Em
Arbeit und Lohn?
Am
Handwerk überliefert vom
C
B
Vater zum Sohn.
Em
D
G
Wie viele Seeleute haben ihr Geschick
D
G
D
Auf Gedeih und Verderb mit
C
B
dem Meer verstrickt?
E
Wie viele Boote und Schiffe
A
B
mag es wohl tragen
E
A
B
Zu dieser Stunde auf dem Erdengrund?
E
A
Und wie viele schlafen
E
B
von Stürmen zerschlagen
A
B
Mit Schätzen beladen tief
A
E
auf seinem Grund?
A
Es ist Kommen und Gehen,
E
es ist Nehmen und Geben
A
E
Und wie die Gezeiten,
F#
B
unstillt wie der Wind
E
Es ist zärtlich und grausam,
A
E
ist Tod und ist Leben
A
E
Und es lässt uns erahnen,
A
B
E
Esus4
E
A
E
Em
wie nützlich wir sind
Bm
Wir bringen ihm einen erbärmlichen Dank,
Em
C
dem Pflanzen zerstört und
D
G
das Segetier krank,
C
B
was der Kräuchte und Fleuchte
Em
verendet im Teer.
C
Wir verseuchen das Meer
Am
F#
B
und misshandeln es schwer,
Em
F#
die Ufer verpestet und
B
Em
übel schimpfiert,
Am
C
von Zimmervermietern zubetoniert.
B
Em
D
Von Pissbuden und Imbiss
G
D
ständen gesäumt,
Em
Am
Doch es kommt eine Flut,
C
B
die das alles wegräumt.
E
Und tobend und tosend
A
B
schlägt es an die Klippen
E
A
Mit ungebrochener Urgewalt.
B
E
A
E
Ich schmecke den salzigen Staub
B
auf den Lippen,
A
Nein, das Meer,
B
A
B
das ergibt sich uns wohl nicht so bald,
E
A
Wie wir es vergiften,
E
missachten und schänden.
A
E
Wir stören nicht lange sein
F#
B
Gleichgewicht.
E
A
Es wird uns nur abschütteln von
E
seinen Stränden.
A
E
Wir brauchen das Meer,
A
B
E
Esus4
doch das Meer braucht uns nicht.
E
A
B
E
A
B
E
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AcordesEm Bm C D G...
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