Hintergläsern an dem Schanktisch
mit den schweren Li dern, Lippen violett,
Trüben Augen in dem Schweiß ge nannt litz,
schläft ein Brand weinhändler
bleich und fett.
Und der Träum, der ist im Himmel
Und er muss vor Gottes Thron
Und trinkt Schnaps vor Angst
Und ist nun bis zum Hal se voll da von
An die Gefährden zählen die Not,
an die Ge fährden zählen die Not.
Und er sieht sich nicht
mehr rum um Hil fe,
und er fällt aufs Knie hin,
dass es klatscht.
Und er fühlt das Schwert
im fleischen Nacken
Und das Hemd,
das nass vom Schweiß dran patscht
Und er schämt sich vor dem Himmel
und erfüllt im Innern drin.
Gott hat mich verstoßen,
jetzt aber ich ein Erbrannt, ein Endler bin.
An den Gewähren, Seelen in Not,
An den Ge währen, Seelen in Not.
Und er wacht mit schweren
Lieden stieren,
Augen un d den Lippen violett.
Und er sagt, dass ich nie wieder je bin
Ich ein Brandweinhändler,
bleich und febb,
Sondern nur für Waisenkinder,
Säufer, Greis und Dulderin,
Gebe ich in Zukunft
dieses seelenlose Schmutzgeld
hin.
Seele gerettet,
See le gerettet.
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